Falter

Schmetterlinge sind bei uns in den Gärten selten geworden – und in der landwirtschaftlich uniformierten Natur sieht man sie schon lange nicht mehr. Dieses Jahr aber flattern wieder ein paar herum. Ein Ansporn, noch mehr Blumen und Pflanzen zu setzen, die als Lebensgrundlage dienen. Die Pflanzzeit kommt ja bald wieder …

P7270177_TagpfauenaugeTagpfauenauge auf Sommerflieder

P8280038_KleinerFuchsKleiner Fuchs aus Teufelsabbiss (und eine Biene). Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs gehören offenbar zu den Edelfaltern.

P8280068_KohlweißlingKohlweißling – aber welcher? Der Große?

Blümchen … geht immer

Jedenfalls für mich gilt das: Blumen reizen mich immer wieder zum Fotografieren. Villeicht weil ich versuchen möchte, ihre vergängliche Schönheit zu erhalten, zumindest im Bild – ihr Duft lässt sich ja noch nicht hinzufügen. Also mal wieder der Phlox, der unermüdlich das sommerliche Blumenbukett bereichert. Und welches Objektiv verwenden? Nun gut, hier sind beide Versuche, mit dem Weitwinkel und der Normalbrennweite.

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Bad Zwischenahner Woche: Tag der Heimat

Handwerk (hier: Verarbeitung von Flachs) – Musik – Volkstanz in den alten Trachten

P8180038_1P8180014_1P8180025_1Und auch die Kleinen haben schon Freude am Volkstanz:
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Teufelsabbiss

Warum der Teufelsabbiss so heißt, wird in diesem Artikel erläutert. Und wie er in der Abendsonne aussieht – nun, hier ist er:

DSCF5118_1Das für ihn geeignete Biotop findet sich in der aktuellen Kulturlandschaft immer weniger, daher wurde er 2015 zur Blume des Jahres ernannt.

 

Durchatmen auf Borkum

Die westlichste der Ostfriesischen Inseln ist mit dem Katamaran in ungefähr einer Stunde zu erreichen – ideal für einen Tagesausflug (die Autofähre braucht mehr als doppelt so lange). Vom Hafen bringt die Kleinbahn die Passagiere in den sieben Kilometer entfernten Ort, noch einige Minuten Fußweg, und man steht auf der Strandpromenade.
Beim Wandern entlang des Wassersaums, während die nackten Füße durch den Sand massiert werden, kann man die frische und salzige Seeluft inhalieren und die Seele baumeln lassen.

DSCF5023_1Der Strand bietet genügend Platz für alle, auch für die Wattwürmer, die sich durch ihre Sandhäufchen bemerkbar machen.

DSCF5026_1Als am Nachmittag die letzten Wolken verschwinden ist es ein Augusttag wie man ihn sich hier vorstellt:

DSCF5048_1Übrigens: zur vollkommenen Entspannung darf eine gute Tasse Tee zwischendurch nicht fehlen. In dieser Teestube haben die Stövchen richtige Füße …  🙂

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Das Wetter und die Berge

Im Dovrefjell befindet sich der Snøhetta, außerhalb Jotunheimens der höchste Berg Norwegens. Die Mautstraße zur DNT-Hütte Snøheim, die inzwischen wiedereröffnet ist (das umgebende Gebiet war bis vor kurzem Militärübungsgebiet), ist für Privatwagen nicht offen, aber es fährt ein Shuttlebus von Hjerkinn dorthin.

Dort angekommen sieht das Wetter vielversprechend aus. Die Bergspitzen berühren zwar die Wolken, aber die Wettervorhersage lässt annehmen, dass es so bleibt. 10:25 Uhr

P7051206Der Weg ist gut markiert, zwischendurch muss ein Fluss auf den größeren der Steine überquert werden, dann auch mal Streifen von Schnee. Der Blick zurück kurz nach 11 Uhr zeigt dramatisch graue Wolken:

P7051212Eine halber Stunde später ist es nicht besser: der feine Nieselregen ist jetzt mit kleinen Schneeflöckechen durchmischt. Die Bergspitzen sind nicht mehr zu erkennen.

P7051215Nach weiteren 20 Minuten kommen uns Norweger entgegen. „Wir gehen jetzt zurück, das ist ja aussichtslos. Auf dem Weg nach oben sind aber mindestens noch acht bis zehn weitere Wanderer.“ Klingt vernünftig. Kurz darauf drehen wir auch um, vom Schneeregen haben wir ohnehin genug. Das letzte Bild zeigt noch einmal die Landschaft, in der Ferne sind Gletscherseen zu erkennen.

P7051219Wieder zurück in der DNT-Hütte gibt es erst einmal Waffeln und Kaffee. Übrigens: eine Stunde später, als der erste Nachmittagsbus zurückfährt, scheint hier wieder die Sonne.

Alter Bahnhof, neuer Zug

P7041175Aufnahme in Hjerkinn, Norwegen

69 Grad nördliche Breite

In der Jahresmitte haben es norwegische Geister schwer, welche das Licht fürchten, denn nördlich des Polarkreises (der bei 66,57 Grad liegt) wird es zur Geisterstunde nicht dunkel. Die Sonne bleibt ein gutes Stück über dem Horizont, verfärbt sich hellorange und beleuchtet alles von der Seite – eine romantische Stimmung!

P7010941Aufnahme in Bleik / Vesterålen um 00:49 Uhr

Gletschertopf

In Norwegen findet man auf den Lofoten nur wenige hundert Meter östlich von Nesland Gletschertöpfe im Felsgestein, die durch die abschmelzenden Gletscher hineingefräst wurden: kreisrunde Löcher wie große Badezuber. Im Bild ist vorne links einer zu sehen.

P6250302Hier aus der Nähe:P6250299

Sankt-Hans-Aften

Am Vorabend des Johannistages („Sankthansaften“), also am 23. Juni, brennen die Mittsommerfeuer in Norwegen; in der Ferne verteilt sich der Rauch fast waagerecht in einiger Höhe, da kaum ein Lüftchen weht. Ort: Kabelvåg / Lofoten

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