Hochformat

Die meisten Alltagsfotografen halten ihre Kamera so, wie sie scheinbar gedacht ist: im Querformat, oder übersetzt aus dem Englischen „Landschaftsformat“. Die Bilder lassen sich vom Betrachter schnell erfassen, außer bei Aufnahme im Extrem-Querformat – Panorama – bei dem das Auge gezwungen wird über die ganze Breite zu schwenken.
Ein im Hochformat aufgenommenes Bild kann den Betrachter unter Umständen auch mehr herausfordern; es entspricht nicht der normalen Sehgewohnheit, ein schmales, hohes Bild zu betrachten – andernfalls wären unsere Augen vielleicht besser übereinander im Kopf angeordnet. Und ein solches Bild kann dann auch in mehrere Teile zerfallen, die für sich interessant sind.

Giebel in der Böttcherstraße, Bremen

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Ein Gedanke zu „Hochformat

  1. Das hab ich auch in Wien gemerkt – gerade wenn man hohe Häuserschluchten hat, kann man damit dieses „ich bin so klein hier unten und die Stadt ist so groß“-Gefühl vermitteln.

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